Shell will bis 9000 Jobs Weltweit kündigen und startet mit Wasserstoff

 Shell will bis 9000 Jobs Weltweit kündigen und startet mit Wasserstoff

Photo by Marc Rentschler on Unsplash

Covid-19 scheint die Umwelt wirklich zu helfen. Aber was gut für die Umwelt ist, ist schlecht für die Geschäftszahlen der Ölindustrie. Shell hat wie andere Ölgiganten zuvor Heute eine massive Stellenkürzungen angekündigt. Sieben bis Neuntausend Jobs sollen ab 2022 wegfallen, zweieinhalb Milliarden Dollar sollen so jährlich eingespart werden. Eine gigantische Massnahme für eine grosse Wirtschaftskrise.

Die Ölkonzerne stehen massiv unter Druck, dank der Initiativen gegen den Klimawandel geht es weltweit in Richtung CO2 neutraler Energieträger. Die Öldinosaurier haben sehr wahrscheinlich erkannt, dass sie sich anpassen müssen – und nehmen Kurs auf das für ihre Verhältnisse margenschwache Geschäft mit den erneuerbaren Energien.

Wasserstoff: die neue Alternative

Wie auch bei der Shell Website bekannt ist, war im Jahr 2018 Shell schon der erste Marken-Kraftstoffhändler, der Wasserstoff an einem seiner Einzelhandelsstandorte in Großbritannien verkaufte. Die Wasserstofftankstellen in Cobham und Beaconsfield verwenden in Partnerschaft mit ITM Wasserstoff, der vor Ort mit Strom aus erneuerbaren Quellen erzeugt wird.

Im Jahr 2019 veröffentlichte Shell eine Studie über die Zukunft von Wasserstoff im Verkehrssektor, die gemeinsam mit dem Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie erstellt wurde. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass im Jahr 2050 mit 113 Millionen Brennstoffzellen-Elektrofahrzeugen (FCEVs) bis zu 68 Millionen Tonnen Kraftstoff und fast 200 Millionen Tonnen Kohlenstoffemissionen eingespart werden könnten, was einen wesentlichen Beitrag zur Senkung des Energieverbrauchs und der Treibhausgasemissionen im Verkehrssektor leisten würde.

websetcom

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