Picasso auf ARTE

 Picasso auf ARTE

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Strasbourg (ots) – ARTE widmet am 2. April 2023 Pablo Picasso einen ganzen Thementag mit über 16 Stunden Programm, kurz bevor sich sein Tod zum 50. Mal jährt.

Alle Facetten des Künstlers sollen in diesem Tag ihren Platz haben: Sein Frühwerk in Spanien, sein politisches Engagement, sein Verhalten gegenüber Frauen, sein Malen gegen die Vergänglichkeit in seinem Spätwerk. Der Schwerpunkt auf ARTE will neue Perspektiven aufzeigen, quer durch alle Kunstgenres, und wagt sich dabei sogar erstmals an den Tanz heran.

ARTE schafft einen Schwerpunkt mit zwei Spielfilmen Mein Mann Picasso (1996)mit Anthony Hopkins und Natasche McElhone, in dem seine Beziehung zu seiner Frau Francoise Gilot thematisiert wird und mit „Wem die Stunde schlägt“(1943) nach dem Roman von Ernest Hemingway, einer Widerstandsgeschichte aus dem spanischen Bürgerkrieg.

Auch drei Neuproduktionen sind zu sehen:

Der Dokumentarfilm„Der Minotaurus – das bin ich!“ beleuchtet kunsthistorisch, literarisch wie psychologisch den Mythos des Stiers und seine Rolle in Picassos Leben. In „Picasso ohne Legenden“ wird seine politische Rolle im spanischen Bürgerkrieg, im zweiten Weltkrieg und in der Folge aufgezeigt.

„Picasso Dance“ (8×8 min), ist eine neue Reihe, in der mit acht internationalen Choreographen Picassos spezielle Verbindung zum Tanz ausgelotet wird. Jeder dieser Choreographen sucht sich einen speziellen körperlichen Aspekt des Künstlers, um ihn tänzerisch zu interpretieren, quer durch alle Tanzstile und Kulturen.

In der web-only-Reihe „Künstlergedanken über Picasso“konnte ARTE 14 große Künstler zu ihrem Verhältnis zu Picasso befragen: von Berlin bis Paris, Teheran und New York. Von Marina Abramovic, Ai Weiwei über Jeff Koons, Anselm Kiefer, bis zu Shirin Neshat erzählen uns, was sie persönlich von ihm halten, mal kritisch, mal bewundernd.

So gibt es auch im Fundus von ARTE einige Klassiker neu zu entdecken: Die Dokumentation „Das Wunder Picasso“ von Henri-Georges Clouzot aus dem Jahr 1956 zeigt Picasso direkt beim Zeichnen und Malen. Die Kamera steht hinter der Leinwand, so dass der Zuschauer den Schaffensprozess unmittelbar erfahren kann.

Auch von der Liebesgeschichte zwischen dem 62 Jahre alten Picasso und der 22 Jahre jungen Françoise Gilot berichtet eine Dokumentation über den Spielfilm zum selben Thema hinaus„Pablo Picasso & Françoise Gilot – Die Frau, die nein sagt“ (2020) von Sylvie Blum zeigt die komplexe Auseinandersetzung zweier Künstler, in und jenseits ihrer Liebe und den Moment, in dem Picasso erstmals verlassen wird.

Die große kulturhistorische Investigation „Looking for Picasso“ (2013) von Hugues Nancy enthüllt das Leben des Künstlers weit über seinen Tod hinaus bis zu seiner Nachlassverwaltung und der Gründung des Picasso-Museums in Paris.

In Europa gibt es im Picassojahr 2023 große Ausstellungen und Aktionen, die in der aktuellen Berichterstattung von TWIST“ beleuchtet werden.

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