Die Schweizer sollen wieder in Deutschland shoppen gehen

In den Grenzregionen wollen die Deutschen ihre Schweizer Einkaufstouristen zurück. Politiker aus beiden Ländern setzen sich nun für eine schnelle Grenzöffnung ein.

Die Grenzen werden mit den Lockerungen vorsichtig wieder geöffnet. Einkaufen IN Deutschland ist aber weiterhin verboten. Für die deutschen Detailhändler in der Grenzregion zur Schweiz wird das zunehmend zum Problem.

Im 2019 Musste man Glück haben, einen Parkplatz vor Lidl, Aldi und Co. zu bekommen. Jetzt sind alle Parkplätze leer. Weil die Kunden aus der Schweiz fehlen, haben einige Filialen ihre Öffnungszeiten extrem verkürzt, das Personal reduziert und Liefermengen angepasst.

Die Deutschen sehnen sich regelrecht nach den Schweizern. Immerhin geben wir pro Jahr zehn Milliarden Franken im Ausland aus, den grössten Teil davon in grenznahen Geschäften.

Politiker fordern «Lockerung der Einreisebeschränkungen»

Nicht nur die Gastronomie beklagt massive Umsatzeinbussen, auch im Handwerk seien Existenzen bedroht, so Frank. Mittlerweile plädieren Politiker aus beiden Ländern für eine schnelle und umfassende Grenzöffnung. In einer gemeinsamen Erklärung des Vorsitzenden der Deutsch-Schweizerischen Parlamentariergruppe im Bundestag, Felix Schreiner (CDU), und der Präsidentin der Delegation für die Beziehungen zum Deutschen Bundestag, Céline Widmer, vom Montag wird unter Berücksichtigung des Infektionsgeschehens eine «zeitnahe Lockerung der Einreisebeschränkungen» verlangt.

Dass eine Grenzöffnung für einen Ansturm auf die deutschen Geschäfte sorgt, wird sowieso bezweifelt. Die Konsumstimmung der Schweizer habe sich allgemein verschlechtert, auf unnötige und reisintensive Einkäufe würden viele Menschen verzichten.

websetcom

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