Wir befinden uns am Anfang einer Revolution
Die Frutigländer Medien AG treibt die digitale Weiterentwicklung des Unternehmens gezielt voran. Künstliche Intelligenz und insbesondere ChatGPT werden jetzt schon in zahlreichen Arbeitsbereichen eingesetzt. Das soll sich zukünftig noch weiter erhöhen. «Das Ziel ist es, wiederkehrende Abläufe zu automatisieren, Mitarbeitende zu entlasten und gleichzeitig die Qualität der Produkte und Dienstleistungen weiter zu verbessern», erklärt Geschäftsführer Guntmar Wolff.
Die Medienbranche befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. «Und wir stehen direkt am Anfang einer neuen Revolution, die unser gesamtes Arbeitsleben ändern wird», ist sich Wolff sicher.
Steigende Kosten, veränderte Nutzungsgewohnheiten und wachsende Anforderungen an die Geschwindigkeit der Produktion stellen insbesondere regionale Medienunternehmen vor neue Herausforderungen. Die Frutigländer Medien AG begegnet dieser Entwicklung mit einer klaren Strategie: Künstliche Intelligenz soll schrittweise in die täglichen Arbeitsprozesse integriert werden.
Im Zentrum steht die unternehmenseigene Plattform FL.ONE. Auf ihr werden verschiedene Anwendungen und Arbeitsabläufe gebündelt. Dazu gehören unter anderem die Zeitungsproduktion, die Verarbeitung und Bereitstellung von E-Papern, interne Verwaltungsaufgaben, die Zeiterfassung sowie weitere digitale Werkzeuge für Redaktion, Druckvorstufe und Produktion.
ChatGPT wird dabei als intelligenter Assistent eingesetzt. Die Technologie kann Mitarbeitende bei Recherchen, der Strukturierung von Informationen, der Überprüfung von Texten, der Vorbereitung von Dokumenten und der Entwicklung neuer Arbeitsabläufe unterstützen. Auch technische Prozesse sollen durch KI überwacht, ausgewertet und verbessert werden. «Das ist aber nur der Anfang», so Wolff. So werde die KI zukünftig auch beim Redigieren und beim Faktencheck eine zentrale Rolle übernehmen. Freiwerdende Ressourcen sollen der Redaktion zugutekommen.
Dabei gilt ein klarer Grundsatz: Die künstliche Intelligenz unterstützt die Mitarbeitenden, ersetzt jedoch nicht deren Verantwortung. Redaktionelle Entscheidungen, die Beurteilung von Inhalten und die abschliessende Freigabe bleiben beim Menschen. Gerade im regionalen Journalismus sind persönliche Kontakte, Ortskenntnis, Glaubwürdigkeit und journalistisches Gespür nicht durch eine Maschine zu ersetzen. «Auch werden Texte weiterhin nicht von KI geschrieben», betont der Verlagsleiter.
Ein besonderes Augenmerk legt die Frutigländer Medien AG auf den verantwortungsvollen Umgang mit Daten. Personenbezogene und vertrauliche Informationen sollen geschützt und nur innerhalb klar definierter Systeme verarbeitet werden. Gleichzeitig werden die technischen und organisatorischen Sicherheitsvorkehrungen laufend weiterentwickelt.
Mit dem konsequenten Einsatz von künstlicher Intelligenz will sich die Frutigländer Medien AG als modernes und zukunftsorientiertes regionales Medienunternehmen positionieren. Die neuen Technologien sollen dazu beitragen, bestehende Angebote zu sichern, neue Dienstleistungen zu entwickeln und mehr Zeit für jene Aufgaben zu schaffen, die für die Leserinnen und Leser von besonderer Bedeutung sind: verlässliche Informationen, Nähe zur Region und qualitativ guter Journalismus. kontinuierlich weiter.
Für Rückfragen oder ein Interview steht Ihnen Herr Guntmar Wolff gerne zur Verfügung.
Über die Frutigländer Medien AG
Die Frutigländer Medien AG ist Herausgeberin des «Frutigländer» und des «Frutiger Anzeiger». Das Unternehmen berichtet über das gesellschaftliche, politische, wirtschaftliche, kulturelle und sportliche Leben im Frutigland und in der Region Spiez. Neben den gedruckten Publikationen entwickelt das Unternehmen seine digitalen Angebote und internen Produktionsprozesse
